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ABIOL (Association des biologistes luxembourgeois). Les buts de l'ABIOL: - resserrer les liens entre les biologistes des différentes carrières - défendre les intérêts professionnels des biologistes - défendre et de valoriser l’enseignement de la biologie aux différents niveaux - faciliter l’information de ses membres - rendre visible l’impact de la biologie dans la société (art 2 / statuts)

Stellungnahme zu ihrem Interview mit Frau Igniti in Ihrem „Moiesjournal 18.03.2009“

Im „Moiesjournal“ wurde, wie so oft gefordert, dass „die Schule“ mehr Sexualaufklärung bei Jugendlichen leisten müsste. Dazu möchten wir bemerken, dass seit Jahren das Thema Sexualität Grundbestandteil des Curriculums des Faches Biologie ist. So steht die Sexualaufklärung sowohl im klassischen wie im technischen Gymnasium auf den offiziellen Lehrplänen der 7e und der 9e und 3e Klassen (jeweils letztes Jahr in welchem das Fach Biologie auf allen Klassen, im EST und ES, unterrichtet wird). Dabei wird sehr viel Wert auf eine den Schülern angepasste und fachdidaktische fundierte Herangehensweise an das Thema gelegt. Das Thema wird über mehrere Wochen auf den entsprechenden Klassen behandelt, wobei die Aufklärung, das Verantwortungsbewusstsein, das fundierte Wissen über die Funktionsweise des eigenen Körpers, die Anwendung, Vor-und Nachteile und Funktionsweise der einzelnen Verhütungsmethoden,usw. im Mittelpunkt stehen. Während ihres „stage pédagogique“ werden alle Refendare mit der Thematik konfrontiert, das Thema wird ausführlich in der Ausbildung zum Biologieprofessor behandelt und ein Treffen mit Verantwortlichen des Planning familial findet jedes Jahr statt.

Deshalb möchten wir erneut klarstellen, dass die BiologieprofessorInnen des luxemburgischen Sekundarunterrichts:

  • -       die Sexualerziehung in den Klassen als sehr wichtig ansehen
  • -       einen wichtigen, aber alleine nicht ausreichenden, Beitrag zur Sexuallerziehung der Jugendlichen leisten (und dies seit Jahren)
  • -       den Planning familial als Partner sehen und seine Arbeit würdigen und unterstützen
  • -       alle Bemühungen die Jugendlichen auf dem Gebiet der Sexualerziehung zu informieren und ihr Wissen zu erweitern, befürworten
  • -       sich aber gegen den Vorwurf „die Schule“ würde das Thema ignorieren, heftigst wehren und diesen zurückweisen.

Sicher kann auf diesem Gebiet mehr geleistet werden aber einseitige Schuldzuweisungen sind, in diesem Fall, ungerechtfertigt und kontraproduktiv.

                                                                                               Mit besten Grüβen

                                                                                               Serge Kelsen

Präsident der ABIOL (association des biologistes luxembourgeois)


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